Ich hatte Euch beim vorigen Online-Meeting am 25.6. gesagt, dass wir bei der Textile Art Berlin 2018 nicht so ausstellen konnten, wie wir das wollten. Wir haben dann beim Ausstellungsaufbau einfach nur nach zusammenpassenden Farben zusammengestellt. Aber das Konzept, Entwicklungslinien in der KlugeStrickArt darzustellen, war uns nicht möglich.

Beim Online-Meeting gleich am Montag nach der Ausstellung habe ich Euch einen Überblick über die Textile Art Berlin 2018 gegeben und dabei war unsere eigene KlugeStrickArt-Ausstellung nur ein Detail. Für das nächste Treffen am 2. Juli habe ich dann Fotos von den Bildern und Bekleidungssachen zusammengestellt, die wir ausgestellt hatten.

Und dann bin ich in mein Foto-Archiv gegangen und habe Detailfotos noch hinzugenommen. Weil ich mir vorstellen kann, dass ja gerade Arbeitsfotos von der Entstehnung besonders interessant für Euch sind.

Und dann hatte ich Euch ja auch geschrieben, dass wir Postkarten angefertigt haben. Und zwar nicht von allen ausgestellten Bildern, aber doch von einigen. Die Postkarten sind  im größten Format (23,5 x 12,5 cm) , das man noch als normale Postkarte verschicken kann.  Sofern vorhanden habe ich auch noch die passenden Postkarten mit in meine Präsentation einbezogen.

Hier die bearbeitete Aufzeichnung vom Online-Meeting am 2. Juli 2018:  

Nachfolgend eine grobe Zusammenfassung der Inhalte des Online-Meetings zum Thema „Entwicklungslinien in der KlugeStrickArt“

 

Dana Brandt: “ Peru einmal anders“, aus dem Jahr 2012, Maße 100 x 80 zum Thema PERU ( im Video ab 2:20)

Viele von Euch haben schon PERU gestrickt. Das ist ein Gratis-Online-Kurs, den ich schon 2011 ins Netz gestellt habe. Das Angebot gibt es immer noch.

Dana Brandt ist eine Hobby-Malerin, die auch zum Malkurs geht. Und bei diesem Bild hat sie ihre beiden Hobbies zusammengebracht. Sie hat ihre großen gestrickrauschten Arbeitsproben in ein Bild eingebracht. In der Malerei hat sie  versucht, die Strukturen vom Gestrickten nachzuahmen. Dafür hat sie Seidenpapier unter der Malerei verarbeitet.  Hier ist also Gestrickrauschtes und Malerei miteinander kombiniert.

 

 

Gabriele Kluge: „Wechselbad der Gefühle“ aus dem Jahr 2005 mit den Maßen 80 x 80 cm zum Thema ULI (im Video ab 3:55)

Hier also der Prototyp einer Spiralenform. Danach ist viel gestrickt worden. Das U, das L, das I.  Bei der Methode kann man gut die Arbeit mit dem Genetischen Code verfolgen. Es wird eine Grundspielregel genommen, und dann entwickeln sich Formen ganz individuell, und wir kommen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.  

 

Annegret Siemens: „Mosaik zu spät“ aus dem Jahr 2016 mit den Maßen 70 x 60 zum Thema ULI (im Video ab 5:50)

Eine Variation, bei der sie nur „L“s genommen hat. Es ist eben keine Vorschrift notwendig. Man fängt einfach an und lässt das Ganze wachsen, wachsen, wachsen.  

 

Marion Siepermann „Blautopf“ aus dem Jahr 2013 mit den Maßen 80 x 80 zum Thema ULI (im Video ab 6:40)

Ihr seht: Hier sieht der ULI wieder ganz anders aus. Ganz andere Formen, ganz andere Farben. Faben ändern, das machen andere ausch. Aber das Freisein in den Formen ist doch etwas ganz besonderes beim StrickRauschen.

 

Annegret Siemens „Jeder Tag am Wasser ist ein guter Tag“ aus dem Jahr 2018 mit den Maßen 80 x 80 zum Thema ULI (im Video ab 7:05)

Bei den meisten ULIs sind eckige Ecken gestrickt. Als Besonderheit bei diesem Bild sind runde Ecken gestaltet. Sie hat als als wesentliches Gestaltungselement Rundungen drin. Das ist wieder eine ganz andere Darstellungsweise.  

 

Marion Siepermann: „Pulli aus ITO-Garnen“ (im Video ab 8:00)

Und auch bei diesem Pulli ist im Prinzip die ULI-Technik umgesetzt. Bloß dass der Anfang aus einem Loch besteht und so den Halsausschnitt ergibt.

 

Gabriele Kluge: „Vom Nordmeer freigespült“ aus dem Jahr 2011 mit den Maßen 140 x 60 zum Thema ULI ( im Video ab 8:30)

Wieder die gleiche Grundmethode, nur dass das Werk wieder ganz anders aussieht. Bei diesem Bild habe ich Euch mal ein paar Fotos vom Werdegang aus meinem Archiv hinzugefügt.

Wir haben uns im „Hotel an der Stadthalle“ etliche Male nach der Messe „handmade“ dort im Frühstücksraum zu anschließenden Kursen zusammgefunden. In diesem Frühstücksraum gab es neben grau/anthrazitfabenen Bodenbelag vor allem Altrosa-, Obergine- und Lila-Töne.  Beispielsweise auch in sehr schönen Tischbehältern für Abfälle.

Ab 10: 25: Unser meist verarbeitetes Garn, die Baumwolle 36/2 von VENNE (Lauflänge 850 m auf 50 g) . Hier in der Kompositon für das Bild. Das Garn ist eigentlich ein Webergarn, das wir mehrfach 4 oder 5fach verstricken. Dieses Garn hat so einen schönen Glanz, weil es gasiert und mercerisiert ist. Durch die Nachbearbeitung sind die feinen Haare, wie man sie sonst von stumpf aussehenden Baumwollgarnen kennt, weitgehend beseitigt.

Ab 11:25: Das ist eine Yaspee-Seide. Dieses Garn beziehe ich aus Belgien, wo es vor allem zum Klöppeln angeboten wird. Ihr seht, wir sehen uns nach Speziellieferanten um, weil ja kaum jemand mit solch dünnen Garnen strickt. Ich stricke meist vierfach. Und durch die Zusammenstellung der unterschiedlichen Garnfarben erhalte ich die feinen Farbnuancierungen. Und teilweise habe ich bei diesem Bild nur 3-Venne-Baumwoll-Garne genommen und dazu einen Faden von der Yaspee-Seide.

Ab 12:20: Und das ist nun der ganze Arbeitsplan für dieses riesengroße Bild. Die farbigen Striche stellen meine farbigen Markierugsfäden dar. In diesem Foto seht ihr, dass ich mir bereits das eingezeichnet habe, was ich bereitsgestrickt habe. Die optische Blickführung habe ich in den Goldenen Schnitt gelegt.  Ansonsten ist das gesamte Bild einfach Stück für Stück nach dem Genetischen Code gewachsen.

Ab 13:25: Zeichnung mit gestricktem Anfang. Diese Zeichnug ist genug Plan für das gesamte Bild. Wenn ich dazu eine Anleitung wie allgemein üblich anfertigen sollte, dann müsste ich ein ganzes dickes Buch schreiben. Ich kann mir auch vorstellen, dass es sehr anstrengend sein müsste, bei jeder Reihe zu gucken, wie es nun in der Beschreibung weiter geht. Und hier bei uns geht das ganz entspannt.

Ab 14:25: Ihr seht, wie das Bild langsam wächst. Ihr seht hier viele Markierungsnadeln, die für die Formgebung verantwortlich sind.

Ab 15:00: Hier ist die Arbeit schon ein Stückchen weiter gestrickt. Die Zeichnung hilft mir mit dem Anstricken der einzelnen Felder, damit ich am Ende möglichst gleichmäßig an den Rändern der Bildfläche lande.

Ab 15:30: Und hier ist dann das Teil schon angestrickt. Und so wächst  und wächst es. Wer ängstlich ist mit unseren Markierungsnadeln: Wer das hier gestrickrauscht hat, verliert den Respekt von zu vielen Nadeln. Die müssen für große Bewegungen einfach sein. Solche Arbeiten sind meist mit 4 Stricknadeln gestrickt. In jede Richtung eine. Wobei ich gern eine 5.Stricknadel zum Stricken dazu nehme.

Ab 17:00 Ein Foto von der Ecke. Gut zu sehen, wie die Felder von der Bildfläche in die Seitenfläche übergehen, um dann auf der Rückseite (oder wie wir sagen: „Unter der Matraze“) zu verschwinden.  

Ab 17:20: Frage von Catrin: „Womit stoppst Du die Nadeln? Sind das Gummibänder?“  Antwort: „Ich weiß, dass es ganz raffinierte Dinger gibt, die man auf die Nadelspitzen stecken kann, um die Maschen vor dem Runterrutschen zu sichern. Ich nehme ganz einfache Gummis und wirgele die mehrmals um die Stricknadel-Spitze. Das einzige, was man beachten muss. Wenn man später die Stricknadeln nicht mehr braucht, dann müssen alle Gummis entfernt werden. Denn wenn die Gummis altern, werden sie mürbe und bleiben ganz fest an der Stricknadeln hängen.

 Gabriele Kluge: „Erfolgsspirale“ aus dem Jahr 2007 mit den Maßen 70 x 70 zum Thema „Spirale mit Schlössern“ ( im Video ab 19:55)

Das ist der Urtyp von der Spirale mit den Schlössern. Wer das auf der Messe im Original gesehen hat: Da waren auf den Schlössern dicke 20 mm-Swarovski-Pyramiden aufgenäht.
Warum?:

Wir waren eingeladen auf der CREATIVA in Dortmund. Und da war das Thema „Verziert und aufgenäht“. Da haben wir uns dann so geholfen, dass wir an bestimmten Stellen einfach Schmucksteine aufgenäht haben.

Als Garn ist bewußt ein Uni-Garn gewählt. Hier „Monaco Baby“ von KATIA. Ein reines Baumwollgarn mit einer Lauflänge von 170 m auf 50 g. Mit einer 2er Nadel gestrickt, damit es schön fest ist. Und ich habe hier auch ganz bewußt solche Farbkontraste reingenommen, weil ich ein Bild haben wollte, was sich gut fotografieren läßt und auch bei der Presse gut ankommt.

 

Dana Brandt: „Herbstspirale“ aus dem Jahr 2013 mit den Maßen 80 x 80 zum Thema „Spirale mit Schlössern“ (im Video ab 22:23)

Dabei auch ein Foto von der Seite fotografiert. Hier sieht man sehr gut, wie die Fließfelder in die Ecken hinein laufen.

Ab 22.23: Ein Detail vom Schloss. Mit Perlenverzierung.

Ab 22:49: Die Schlösser haben eine besondere Funktion, weil wir nicht gut verkürzte Reihen in Runden stricken können. Die Schlösser sind also stricktechnische Anforderungen. Wenn Ihr Euch das in Ruhe anseht, dann werdet ihr sehen, dass die Fließfelder immer nur Dreiviertel-Kreise bilden. Nie einen gesamten Kreis. Und wir haben bewußt darauf geachtet, dass die Fließfelder optisch am Schloss weiter gehen. So dass das Design wie eine Spirale wirkt, es ist aber keine echte Spirale.  

 

Gabriele Kluge: „Sonnenuntergang am Weststrand“ aus dem Jahr 2018 mit den Maßen 90 x 90 cm zum Thema „Sonnenuntergänge“

Zu diesem Bild gibt es den NachfolgeKurs zu unserem Basic-Kurs. Also der Einsteigerkurs ins Bilder-stricken. Das muss nicht unbedingt so aussehen. Aber ich habe eine relativ einfache Darstellung gewählt, um es lehrfähig zu machen. Begonnen ist an der Horizontlinie. Die Herausforderung: Wenn das Bild Meer darstellen soll, dann muss diese Horizontlinie völlig waagerecht und ohne jede Bögen gestrickt werden.

Ab 24:47: Ein Foto dazu, wie so ein Bild von der Seite aussieht und wie der Lichteinfall Strukturen wie bei Damast erzeugt. Hoch interessant!

 

Annegret Siemens: „Drama, Sonne, Drama“, aus dem Jahr 2017 mit den Maßen 70 x 50 zum Thema „Sonnenuntergänge“ (im Video ab 25:21)

Bei den StrickReisen nach Ahrenshoop haben wir tätsächlich solche spektakulären Sonnenuntergänge am Weststrand an der Ostsee erlebt.

 

Annette Wiegand „Vor dem Gewitter“ aus dem Jahr 2015 mit den Maßen 120 x 40 zum Thema Wellen, Wind und Meer (im Video ab 26:50)

Der Horizont am Meer wieder ganz waagerecht. Es  wurde schon mehrmals gefragt, ob man denn mehrere Genetische Codes in einem Bild unterbringen könne. Ja, kann man, wenn es Sinn macht. Bei disem Bild hat der Himmel, das Meer und der Strand jeweils ein anderes Design, das durch unterschiedliche Genetische Codes erzegt werden.  

Ewa fragt:
Kann man einen Pulli auch mit solch einem Muster senkrecht stricken?
Antwort:

Klar, kannst Du alles machen.

Wir lassen uns ja bei einem Online-Kurs oftmals ein halbes Jahr oder auch länger Zeit. Und dann purzeln die Ideen. Und dann kannst Du das mit den Anderen Dein Ansinnen diskutieren.

 Marion Siepermann: „Spiegelungen im See“ aus dem Jahr 2016 mit den Maßen 90 x 70 aus dem Thema „Wasserspiegelungen“

Für dieses Thema ist eigentlich der Wasserwellen-Code entwickelt worden. Die Wasserspiegelungen sind dadurch entstanden, dass in den Fließfeldern jeweils immer nur ein, manchmal auch zwei Fäden gewechselt wurden.

Es ist wieder an der Horizontlinie – diemal eigentlich die Uferlinie – in der Mitte des Bildes begonnen worden. Die Uferlinie ist nicht streng waagerecht, weil es sich ja hier um einen Binnensee handelt. Dann ist zuerst nach unten das Wasser gestrickt und dann sind das Häuschen, das Schilf, die Bäume und der Himmel von der Seite an die Uferlinie angestrickt.

Für all diejenigen, die sich auch auf den Weg machen und Landschaftsbilder stricken wollen: Nach dem Basic-Kurs gibt es einen Online-Kurs „Malerische Landschaften“, in dem wir allerdings zunächsterst einmal nur waagerecht stricken. Der Richtungswechsel wie in diesem Bild ist dann schon eine weitere Herausforderung.

 

Marion Siepermann: “ Herbstallee II“ aus dem Jahr 2009 mit den Maßen 70 x 92 aus dem Thema „Beseelte Natur“.(im Video ab 32:52)

Mit Fließfeldern ohne Stiel in den Blättern, Fließfeldern mit Stiel am Boden. Und dann die Herausforderung mit dem Richtungswechsel in den Baumstämmen.

 

Marion Siepermann: „Wildwasser“ aus dem Jahr 2014 mit den Maßen 90 x 70 aus dem Thema „Panta rhei – alles fließt“ (im Video ab 34:12)

Der Kurs „Pantha rei – alles fließt“ fand in Bonn statt.

Das war Astrid Steinbachs erster weiter führender Kurs. Sie schätzt heute zurückblickend ein, dass das einfach noch zu früh für sie war. Ihr Tipp: Immer nur in kleinen Schritten wenige Herausforderungen annehmen.

Das Zusammenwirken mit mehreren Gleichgesinnten bringt bessere Ergebisse, als wenn jemand nur mit sich allein im stillen Kämmerlein arbeitet. Denkt an die Künstlergruppen wie „Die Brücke“ oder „Der blaue Reiter“ oder an die Künstlerorte wie Worpswede oder Ahrenshoop. Immer entstanden aus dem Bedürfnis von Künstlern, in einem inpirierenden Umfeld zu arbeiten. Und genau das zeigt sich auch bei unseren StrickReisen. Wir kommen immer mit irgendwelchen Neuentwicklungen nach Hause.

Bei solch einem Live-Kurs kann es durchaus passieren, dass es mal eine Weile ganz still im Raum ist. Da sind dann alles so bei sich und ihrem Tun.

Ab 37:22: Bei diesem Bild kann man eine Besonderheit hier im Foto nicht so recht erkennen. Im unteren Bereich sind ganz viele Perlen mit eingearbeitet. Wieder sind die einzelnen Bereiche ganz stark stilisiert; da fließt das Wasser runter und da schäumt es.  

 

Marion Siepermann: „Frühlingsdüfte“ aus dem Jahr 2014 mit den Maßen 100 x 80 cm zum Thema „Beseelte Natur“ (im Video ab 39:42)

Marion ist sicherlich diejenige unter den StricRauscherinnen,  die die meisten Naturbilder gestrickt hat. Da hat sie sich richtig reingefuchst und beherrscht selbst komplizierte Darstellungen mit Wechseln zwischen waagerecht und senkrecht.

ab 40:37: Zu den Postkarten: Wir haben die nur in relativ kleiner Auflage drucken lassen. Wer Karten für 2 € das Stück haben will, schreibt mir bitte eine Mail.  

 

Annette Wiegand: „Herbst am Rhein“ aus dem Jahr 2018 mit den Maßen 80 x 60 aus dem Thema Wald/Landschaft (im Video ab 41:35)

Ein ganz neues Bild, noch stärker stilisiert. Dem liegt ein Foto zu Grunde. Ein Herbstbild. Hier ist mit relativ einfachen Formen gearbeitet.

 

Dana Brandt: „Aus dem Rahmen gefallen“ aus dem Jahr 2014 mit den Maßen 60 x 80 cm aus dem Thema „Biesen, Löcher und Röllchen“ (im Video ab 43:55)

Sie hat ihre gestrickrauschte Arbeitsprobe aus dem Kurs mit Malerei und Fotografie kombiniert und dann noch zusätzlich Gegenständliches wie einen Bilderrahmen und Stricknadeln eingefügt.  

Gudrun Call: „Feuerland“ aus dem Jahr 2014 mit den Maßen 70 x 50 cm aus dem Thema „Malerische Galaxie“ (im Video ab 46:55)

Alles, einschließlich der Ecken, diagonal gestrickt. Das Bild hat es vor allem vom Stricktechnischen her in sich.

Dieses Bild ist in einem kombinierten Online/Live-Kurs entstanden, wo wir uns zum Stricken der ersten Ecke live bei mir im Berliner StrickRausch-Atelier zusammen gefunden haben. Mit denen, die live dabei waren, haben wir ein Video gedreht. So dass dann auch die Nur-Online-Teilnehmerinnen über die gleichen Informationen verfügten.

Das Material ist wieder die VENNE-Baumwolle, wobei in den weißen Rippen ein Pailletten-Garn mitverstrickt wurde. Bei diesem Bild kann man sehr gut die Garnmelierungen studieren. Jedes Feld hat eine andere Garnkombination. Dadurch entstehen die feinen Farb-Nuancierungen.

 

Gabriele Kluge: „Rasant in die Kurve“ aus dem Jahr 2009 mit den Maßen 70 x 70 cm zum Thema „Vierarmige Spirale“ (im Video ab 51:49)

Sieht auf den ersten Blick aus wie eine Spirale, ist aber keine. In den Feldern sind Farbverläufe durch unterschiedliche Garnmelierungen geschaffen.

 

Marion Siepermann: 3 Bekleidungsteile (v.l.n.r.) „Tennis-Hemdchen“, Jacke „Monets Garten“, „Pulli aus ITO-Garn“  (im Video ab 53:18).

Oftmals ist es so, dass zuerst ein Bild entsteht und dann aus einzelnen Designs Bekleidung probiert wird.

 

Soweit eine Übersicht über das, was wir an KlugeStrickArt im Rahmen der TEXTILE ART BERLIN 2018 ausgestellt haben. Wenn Du Fragen oder Bemerkungen oder lobende Worte zu den Arbeiten hast, so schreib sie bitte in die Kommentare. 

Wenn Du zukünftig für die Online-Meetings am Montag um 19 Uhr eine Einladung in Dein eMail-Postfach bekommen möchtest, so melde Dich bitte an.

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