Nun ist auch der zweite Kurs, ein Pulli-Kurs mit „Wurzel“-Design, Geschichte.

Vom 23. bis 26. September 2016 haben wir uns in Bad Hofgastein mit einer besonderen Pullover-Strickart und mit einem zweifarbigen Flächendesign beschäftigt.

Sowohl der Art und Weise des Strickens des Pullovers als auch der Entwicklung des Flächendesigns ging eine längere Entwicklungszeit voraus. Insgesamt habe ich 3 Vorgängermodelle gestrickt. Immer wieder habe ich das, was mir gefiel, übernommen und das, was ich nicht so gut fand, verbessert.

Der Pullover wird am Rückenteil in der Nähe der linken Seitennaht (die es nicht gibt) begonnen und dann in einem Stück über Rücken, Ärmel, Vorderteil und wieder Ärmel gestrickt. So gibt es an dem Pullover nur 3 unsichtbare Strickstich-Nähte: Eine am Beginn der Arbeit am Rumpf und je eine an der Unterseite der Ärmel. Eine weitere Besonderheit sind duchgehende Streifen an jeder Seite und fortlaufend an der Unterseite der Ärmel, die den Pulli besonders bequem machen.

Beim Flächendesign haben wir bei der Formung der Fließfelder mit Zufallszahlen gearbeitet. Dadurch gibt es keine Reihungen im Design. Durch die besondere Art und Weise der Anlage der Fließfelder entstehen oben kompaktere Felder, die nach unten – wie von Zauberhand geführt – immer filigraner werden. Mich erinnert das an Wurzeln. Deshalb „Wurzel“-Design.

Einige Kursteilnehmer haben „normale“ Furchen (das sind die, die nur aus einer Hin- und Rückreihe gestrickt sind) und andere „Fjorde“ (das sind die Furchen mit zum Teil breiteren Ausbuchtungen) gestrickt.

Ist es nicht interessant, wie unterschiedlich die Designs wirken?

Was noch recht interessant ist: Vergleiche mal die Arbeitsfortschritte am Ende des ersten Kurses und jetzt an den Arbeiten des zweiten Kurses… Bei dem Pullover haben wir durch die Zwei-Knäuel-Methode keine Garnwechsel mit Faden verweben und große Flächen und lange Furchen. Das sputet natürlich. Das wird ein schnell zu strickender Pullover selbst in feinem Garn.

Und wir haben festgestellt, dass eigentlich alle Garnzuammenstellungen gut aussehen. Egal ob mit starkem oder schwachem Farbkontrast und egal ob ohne oder mit Materialkontrast.

So, nun möchte ich Dich aber nicht länger auf die Folter spannen und Dir die Arbeitsfortschritte zeigen, die ich heute früh am Abschluss des Kurses fotografiert habe.

Nun heißt es, ein Zeitlang zu warten, bis die ersten Pullover fertig sind. Und ich hoffe, dass sich dann auch jemand aus den Reihen der Kursteilnehmer finden wird, der einen nachfolgenden Online-Kurs betreut.
Falls Du die Machart solch eines Pullovers in einem Online-Kurs erlernen möchtest, so schreib es bitte in den Kommentar unter diesem Artikel. Auf dass es die bereits Eingeweihten anspornt.

Mit vielen strickrauschenden Grüßen
Gabriele (Gabi) Kluge

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